- Presse -

 

Musik auf höchstem Niveau 20.09.2009 

Das Brander Kulturforum hatte aus dem sächsischen Kulturkreis das Kammermusikensemble Percussion Posaune Leipzig zu Gast. Seit über 17 Jahren treten die drei Posaunisten Joachim Gelsdorf, Maxim Koulikov und Marton Palko und der Percussionist Wolfram Dix, in ganz Deutschland auf und begeistern das Publikum.  

Die vier Leipziger Künstler spielten in einem zweistündigen Programm mit technischer Perfektion wohlklingende alte und neue Musik von Richard Strauss, Wolfram Dix, J.S. Bach, Georges Bizet u. a. Dabei moderierte Joachim Gelsdorf kurzweilig und humorvoll und führte amüsant durchs Programm. Solo beeindruckte der Percussionist mit einer Eigenkomposition und versetzte das staunende Publikum in eine Welt der Töne mit Trommelwirbeln. Eine Begleitgruppe aus dem Publikum unterstützte das Quartett mit Rasseln und Schellen und hatte daran seine helle Freude.  

Diese ungewöhnliche Musik hätte mehr Zuschauer verdient gehabt, aber das erschienene Publikum war begeistert und spendete reichlich Applaus.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Öcher Nölde 30.08.2009

 Zu Gast beim Brander Kulturforum hatten einige Mitglieder des Öcher-Nölde-Ensembles fast ein Heimspiel bei ihrem Auftritt in der Gesamtschule Aachen Brand.. Mit einem Auszug aus ihrem Programm der letzten Spielzeit konnte das zahlreich erschienene Publikum noch einmal herzlich über die vorgetragenen Parodien lachen. Leider war ‚Manni der Huusmeäster’, alias Manfred Savelsberg an diesem Tag verhindert, aber auch die anderen Akteure sorgten für ein ausgezeichnetes Programm. Als echter Höhepunkt bewies wieder Angelika Kutsch ihr unglaublich komisches Talent. Ihr Vortrag über den Besuch bei IKEA war dafür bestens geeignet. Aber auch der von Harald Brammertz zusammen mit Ulla Liermann vorgetragene Beitrag ‚Ich komm gleich auf Sie’, löste Begeisterung beim Publikum aus. Herbert Dejosez, Marlene Savelsberg, Ulla Liermann und Harald Brammertz führten den Zuschauern eine Parodie auf das Leben im Altenheim im Jahre 2069 vor Augen und bekamen dafür viel Beifall.

 Musikalisch begleitete – wie immer sehr professionell – Willi Becker die Gesangsnummern des Programms und ermunterte mit ein paar ‚Öcher Liedche’ das Publikum zum Mitsingen.

 Für einen kurzweiligen Abend bedankte sich das Publikum mit herzlichem lang anhaltendem Applaus.

  

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Papa Joe’s Jazzmen mit Dixieland vom Feinsten


Die bekannte Hausband aus „Papa Joe’s Jazzlokal“ aus Köln war am 21. Juni 2009 wieder zu Gast beim
Brander Kulturforum. Wie 2008 musste der gesamte Aufbau in die Pausenhalle der Schule verlegt werden. Aber das konnte der Stimmung auch in diesem Jahr, die gleich zu Beginn herrschte, keinen Abbruch tun. Wie es für diese Gruppe bekannt ist, sorgte sie kräftig für Stimmung. Ihr Markenzeichen: Dixieland, gespielt mit der klassischen Bläser-Frontline–Trompete, Posaune und Klarinette – sowie mit der Rhythmus-Sektion Banjo, Bass und Schlagzeug und Variationen am Saxophon und Flügelhorn. Die sechs Musiker, die selbst mit viel Spielfreude bei der Sache waren und mit fetzigen Swingmelodien und Blues die Zuhörer in Stimmung brachten, sorgten für einen unterhaltsamen Abend. der die kühlen Sommertemperaturen vergessen ließ. Die zahlreichen Besucher spendeten reichlich Applaus.

 Text: Ursula Hardt/RM
Foto: Peter Rotheudt


 Sonnenwarme Sehnsüchte

 Einen Abend mit einer Kombination aus Lesung und Musik erlebten die Besucher beim Brander Kulturforum. Heiter und besinnlich vorgetragen wurde von der Schauspielerin Eva Weissenböck aus

 ‚Bittersüße Schokolade’, einem Roman der mexikanischen Schriftstellerin Laura Esquivel,

Die Geschichte handelte von Titas Leben und ihrer unglücklichen Liebe zu Pedro. Nach dem Willen ihrer traditionsbewussten Mutter, darf Tita als Letztgeborene der Familie nicht heiraten, sondern muss bis zu deren Tod für ihre Mutter sorgen. Allein beim Kochen kann sie ihre Leidenschaft und Gefühle ausdrücken, so dass beim Essen jeder erlebt, was sie beim Kochen gefühlt hat. Das viel versprechende Wachtelrezept, gewürzt mit Rosenblättern und einer kräftigen Prise Erotik, ließ alle gebannt zuhören. Unterbrochen wurde Eva Weissenböck von ihren beiden Begleiterinnen Nina Schwarz, Gitarre und Katharina Blasel, Violine. Mit ihrer charmant und temperamentvoll vorgetragenen musikalischen Untermalung, ergänzten sich drei charmante Künstlerinnen, die feurig melancholisch u. a. südamerikanische Musik vortrugen.

Nach der Pause las Eva Weissenböck eine der fantastischen Geschichten aus dem mittelalterlichen Persien, aus dem Buch „Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen“ von Nizami und zog damit wieder die Zuhörer in ihren Bann. Die Musik von Bartok, Debussy und Ibert lieferten wieder einen harmonischen Rahmen. Mit viel Applaus wurden alle drei Vortragenden belohnt.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


 

Klangbild der Posaune

Als zu Beginn des Konzertes die tiefen Töne der Renaissanceposaune – auf der Orgelempore gespielt – die Martin Luther Kirche erfüllten, war die Neugier der Besucher auf dieses riesenhafte Instrument geweckt. Aber nicht nur dieser Nachbau – weltweit gibt es davon nur vier Exemplare – auch die weitere Vielfalt der eingesetzten Posaunen erregte das Interesse.

Die hilfreichen Erläuterungen zu den Instrumenten führten nicht nur die Welt der Posaune; sondern das gekonnte Spiel auch in die Klangwelt der Posaune ein.

Einfühlsames Orgelspiel von Margarethe Wilms und virtuoses Klavierspiel von Reneé Dercks begleiteten die Posaunenklänge.

Wer vor dem Konzert das Gefühl hatte, die Posaune sei ein einfaches Instrument, den hat Robert Schlegl von Vielfalt und Schönheit seiner Musik überzeugt.

Text: Hans-Peter Drews
Fotos: Peter Rotheudt


Neujahrskonzert 2009

mit helicon

Foto: Peter Rotheudt


Alle Jahre wieder… 

Herzerfrischende fröhliche vorweihnachtliche Stimmung herrschte beim diesjährigen Adventkonzert des Brander Kulturforums. Johannes Konrads mit seinem Vokalensemble ADHOC sorgte mit internationalen vorweihnachtlichen Liedern und von ihm selbst vorgetragenen Texten zum Advent für einen heiter besinnlichen Abend.

Obwohl der sechsköpfige Chor sich erst vor kurzer Zeit zum Ensemble zusammengefunden hat, konnten die Sägerinnen und Sänger anspruchsvolle Lieder harmonisch mit geschulten Stimmen vortragen. Die dazu von Johannes Konrads mit viel Mimik gelesenen Gedichte und Texte u. a. von Hanns Dieter Hüsch, „Die Bescherung“ oder Hans Scheibners „Oma Reimer unterm Weihnachtsbaum“ lockerten den festlichen Rahmen auf. An einem deutsch-englischem Weihnachtsgedicht hatten besonders die jugendlichen Besucher ihre Freude. Das erschienene Publikum bedankte sich mit kräftigem Beifall und wünscht ADHOC viel Erfolg bei weiteren Auftritten.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Wilhelm Busch - Sein Leben, Geschichten und Gedichte
Rezitator: Gerd Berghofer

Mehr als Max und Moritz

 Der Schriftsteller und Rezitator Gerd Berghofer bereitete den Gästen des Brander Kulturforums einen unterhaltsamen Abend, an dem auch Erwachsene gerne den Geschichten von Wilhelm Busch lauschten.

Mit geschulter Stimme und gestenreich vorgetragen, ließ Gerd Berghofer die altbekannten Figuren, wie Max und Moritz sowie das Schicksal der frommen Helene wieder lebendig werden. Durch seine sprachlichen und mimischen Fähigkeiten nahm er die Besucher mit auf eine Reise durch die Fantasiewelt von Wilhelm Busch. Exzellent vorgetragene Verse von einem geschulten Schauspieler machten den Abend zu einem Erlebnis. Man möchte gerne noch mehr von ihm hören. Mit lang anhaltendem Beifall ließ sich Gerd Berghofer noch zu einer Zugabe überreden.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


 

Wenn Singen und Zuhören richtig Spaß machen

Es war ein vergnüglicher Abend, an dem Annette Nödinger und Ursula Wawroschek dem zahlreich erschienenen Publikum des Brander Kulturforums spritzige Lieder und Chansons zum Thema Liebe servierten. Munter und sehr musikalisch trug Annette Nödinger mal heitere mal schmerzliche Wein- und Liebeslieder vor. Begleitet wurde sie dabei von der immer aufmerksamen und kompetenten Ursula Wawroschek am Klavier.

Von Mozart über Schumann und Mendelssohn-Bartholdy bis zu Weil, Hollaender, O. Strauß und Robert Stolz, also von der Wiener Klassik bis zum Ufa-Tonflilmschlager zog sich das Programm.. „Mädchen suchen stets zu naschen“ heißt es in einem der vier vorgetragenen Mozart-Lieder. Robert Stolzes unverwüstlicher Operettenschlager „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ sowie Michael Jarys „Haben sie schon mal im Dunkeln geküsst?“ wurden ebenso spritzig wie gefühlvoll vorgetragen. Eher grotesk in seiner schlichten Musik- und Textgestalt wirkte da der schunkelliedhafte Wein-Walzer von Sam Groß. Mit dem Chanson „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ oder Robert Stolzes „Männer, Männer, Männer“ ging Annette Nödinger dann auf vergnügliche Suche durchs Publikum und begeisterte mit pathetisch-komischen Gebärden und Minen. Gekonnt ergänzte ihre Begleiterin am Klavier, Ursula Wawroschek, alle Darbietungen des Abends.

Nach viel Applaus vom Publikum gab es als Zugabe von Johann Strauß das Schwips-Lied. Auch das war herrlich glaubhaft vorgetragen. Animiert davon wurde an diesem Abend so manches Gläschen geleert. Der Applaus für diese hinreißende Unterhaltung mit Niveau war verdient herzlich und anhaltend.

Wein, 2 Weiber und Gesang (14.9.2008)

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Papa Joe’s Jazzmen mit Dixieland vom Feinsten


Die bekannte Hausband aus „Papa Joe’s Jazzlokal“ aus Köln war am 15. Juni 2008 zu Gast beim
Brander Kulturforum. Bei wenig sommerlichen Temperaturen musste der gesamte Aufbau in die Pausenhalle der Schule verlegt werden. Aber das konnte der Stimmung, die gleich zu Beginn herrschte, keinen Abbruch tun. Wie es für diese Gruppe bekannt ist, sorgte sie kräftig für Stimmung. Ihr Markenzeichen: Dixieland, gespielt mit der klassischen Bläser-Frontline–Trompete, Posaune und Klarinette – sowie mit der Rhythmus-Sektion Banjo, Bass und Schlagzeug und Variationen am Saxophon und Flügelhorn. Die sechs Musiker, die selbst mit viel Spielfreude bei der Sache waren und mit fetzigen Swingmelodien und Blues die Zuhörer in Stimmung brachten, sorgten für einen unterhaltsamen Abend. der die kühlen Sommertemperaturen vergessen ließ. Die zahlreichen Besucher spendeten reichlich Applaus.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Konzert mit dem DUO Michels–Tautges am 18.05.2008

Das DUO Michels-Tautges, seit 1994 hochgeschätzt, hat bei zahlreichen Konzertauftritten in Deutschland, Belgien, Niederlanden und Frankreich bereits viel Anerkennung erfahren. Das Brander Kulturforum bedauerte es daher sehr, dass der Einladung in die Gesamtschule Brand nur wenige Zuhörer gefolgt waren.

Sylvie Michels, Querflöte, die aus Belgien stammt, ist eine international renommierte Flötistin, die sich in vielen Konzerten im In- und Ausland einen Namen gemacht hat. Mit Eddy Tautges, Klavier, der ebenfalls aus Belgien stammt und nach seinem umfangreichen Klavierstudium ein international bekannter Kammermusiker, Organist und Dirigent diverser Chöre ist, bilden beide ein eingespieltes Team, die mit viel Einfühlungsvermögen eine Harmonie der Töne zaubern. Das dargebotene Konzert, u. a. mit der „Sonate für Flöte und Klavier“ von Poulene sowie „Musik aus der Tierwelt Op. 57a“ von T. Blumer und nach der Pause von Mouquet „La Flûte de Pan“ und von Massenet „Méditation – Melodie aus der Oper Thais“ sowie „Fantasie über den Karneval von Venedig Op.14“ von Génin waren von hohem künstlerischen Niveau vorgetragen. Man hätte sich gewünscht, dass mehr Zuhörer in den Genuss dieser Musik gekommen wären.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Djangology - Zigeunerjazz aus Aachen


Die Veranstaltung des Brander Kulturforums am 20.04.2008 mit Zigeunerjazz, dargeboten von der Aachener Gruppe Djangology, war sicher eine der interessantesten Veranstaltungen. Sie war ursprünglich in einer anderen Besetzung geplant, daher fehlt der Vergleich, wie es gewesen wäre, wenn…. Nun, der begleitende Gitarrist, Helmut Bardischewski, war plötzlich erkrankt, und so hatten sich die anderen beiden Gitarristen der Gruppe schnell im Familienkreis Verstärkung geholt. Dies war sicher eine gute Wahl. Vera, die Frau von Volkard Misch, steigerte sich mit viel Freude am Spielen im Verlauf der einzelnen Beiträge.

Den Zuschauern konnte für diesen Abend gar nichts Besseres passieren!! Das dritte Familienmitglied, Sohn Alex, begleitete die Gruppe am Karton. Auch er überzeugte mit viel Geschick. Der zweite Familienclan war besetzt mit Vater Stephan Zielinski an der Gitarre und Tochter Anna mit der Querflöte, die sicher nicht nur durch ihre überzeugende Begleitung die Blicke auf sich zog. Nach anfänglichen kleinen Unsicherheiten hatte sich die Gruppe eingespielt und spätestens nach den ersten drei Stücken die Herzen der Zuschauer gewonnen. Schön, dass es auch viele Erklärungen zu dem Musiker Django Reinhardt und seiner Musik gab.

Alle Musiker der Gruppe Djangology haben sich die Interpretation der wunderbaren Musik von Django Reinhardt auf die Fahne geschrieben, und das machen sie mit viel Kenntnis und Einfühlung in diese Musik aber auch mit Geschick, die komplizierte Grifftechnik umzusetzen. Damit zaubern sie immer wieder neue Melodien aus den Instrumenten, die man sonst mehr als Begleitinstrumente kennt. Dabei sind sie alle keine Berufsmusiker, haben normale Berufe, aber ihr Hobby ist die Musik mit der Gitarre.

Die Zuschauer im vollbesetzten Saal verbreiteten eine gute Stimmung. Schon bis zur Pause war der Funke übergesprungen. Zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus, womit die Musiker noch zu Zugaben freudig bereit waren. Auf eine Wiederholung dieser Veranstaltung würden sich sicher viele freuen – und Anna und Vera dürfen dann auch nicht fehlen!

Text: Ursula Hardt
Fotos: Djangology


Schwungvoller Jahresauftakt mit dem Aachener Kurorchester

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Es ist schon eine feste Tradition, das neue Jahr fröhlich und mit bunten Melodien zu begrüßen.

Aus diesem Anlass hatte das Brander Kulturforum das Aachener Kurorchester unter der Leitung von Dieter Josef Beissel eingeladen, zu seinem Neujahrskonzert zu spielen.

Auf dem Programm standen fast ausschließlich beliebte Wiener Melodien von Johann Strauß. Auch wenn man diese Melodien schon oft gehört hat, versetzen sie die Zuhörer mit ihrer Leichtigkeit und ihrem Schwung in eine fröhliche Stimmung.

So herrschte in der voll besetzten Martin-Luther-Kirche eine gute Stimmung und mit einem Glas Sekt konnten die Besucher in der Pause auf das neue Jahr anstoßen. Langanhaltender Beifall animierte die Musiker noch zu einigen Zugaben.

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Adventliches Panflötenkonzert in der Erlöserkirche

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Für zwei Stunden konnten sich die Besucher beim Adventskonzert des Brander Kulturforums in der voll besetzten Erlöserkirche dem Zauber der Panflötenmusik hingeben.

Der Rumäne Ion Malcoci, ein Perfektionist auf der Panflöte, begeisterte mit unglaublicher Geschicklichkeit sein Publikum. Begleitet wurde er von seinem Partner Gabriel Dorin, abwechselnd an der wunderbaren Orgel der Erlöserkirche und auf der Geige. Ion Malcoci, ein Schüler des berühmten Gheorghe Zamfir, zauberte mit diesem schwierigen Instrument mal melancholische mal wilde Klänge hervor. In atemberaubender Geschwindigkeit glitten seine Lippen über die großen und kleinen Instrumente.

Das dargebotene Repertoire reichte von rumänischen Volksweisen über Weihnachtslieder aus Deutschland und Rumänien bis zu klassischen Stücken von Paganini, Chopin und Schubert. Die liebliche „Träumerei“ von Schumann ging unter die Haut und verursachte manchem Zuhörer Gänsehaut. Diese Ausnahmemusiker haben ihre Zuhörer verzaubert. Mit stehendem Applaus wurden sie um Zugabe gebeten und mit dem Ave Maria von Schubert wurde das Publikum so recht auf die Adventszeit eingestimmt.

 

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Öcher Nölde fast privat

Die Öcher Nölde präsentierten Auszüge aus ihrem Programm der letzten Jahre. Seit ihrer Gründung vor 10 Jahren sind die beiden Akteure der Öcher Nölde Angelika Kutsch, Manfred Savelsberg sowie der Nachwuchs Pia und Sarah Kutsch außerplanmäßig beim Brander Kulturforum aufgetreten. Zusammen mit den anderen Akteuren treten sie sonst nur in der Nachkarnevalszeit im großen Rahmen auf.

Als echter Knaller erwies sich Angelika Kutsch mit der Parodie auf einen Einkaufsmorgen „bei der Aldi“, wo sie ihre Erfahrungen mit den Rentnern zum Besten gab. Ebenso energiegeladen schildert sie einen gemütlichen Urlaubstag zu Hause, an dem sie aber ständig gestört wird. Aber auch Manfred Savelsberg als „Manni der Huusmeäster“ versteht es, messerscharf von seinen Erfahrungen mit „seinem Chef, dem Jürgen“ und den Begebenheiten in der Stadtverwaltung zu berichten. Immer pointiert und spitz aber niemals verletzend. Ja und von dem „Öcher an sich“ gab es ebenfalls viel zu erfahren, was zum herzlichen Lachen animierte.  

Mit dabei waren auch die Nachwuchsnölden Pia und Sarah Kutsch, die kindlich leicht eine Kostprobe ihres Könnens in Öcher Mundart vortrugen. Sie haben ihr Talent wahrhaftig mit der Muttermilch bekommen und sind schon heute kleine Profis auf der Bühne. Alle musikalischen Einlagen wurden professionell von Willi Becker auf dem Harmonium begleitet.  Der ausverkaufte Saal des Brander Stier war zwar rappelvoll aber so machte sich eine fast private Atmosphäre breit. Das Publikum genoss es und bedankte sich mit lang anhaltendem begeistertem Applaus für den lustigen unterhaltsamen Abend.

 

 

 

Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt


Oliver Steller,
ein einfühlsamer Rezitator

 

Oliver Steller, ein Meisterschüler des bekannten Lutz Görner war mit seinem Programm: Rilke "Zwischen den Sternen - Gedichte, Briefe, Leben", Gast beim Brander Kulturforum.

Eindrucksvoll lebendig und mitunter humorvoll zeichnete Oliver Steller das unruhige Leben des Dichters Rainer Maria Rilke mit all seinen Stationen nach, die Prager Zeit, der Aufenthalt in Paris als Privatsekretär von Auguste Rodin, die Russlandreisen sowie die Zeit im Walliser Turm. Seine eindrucksvolle Stimme, musikalisch begleitet von seiner Gitarre faszinierte die Zuhörer. Eine fantastische Saxophonbegleitung mit Bernd Winterschladen und am Kontrabass Dietmar Fuhr machten das Zuhören spannend. So herrschte eine andächtige Stille in der Martin-Luther-Kirche. Beim Vortrag des wohl bekanntesten Gedichtes von Rilke „Der Panther“ glaubte man den gefangenen und hinter Gittern hin und her laufenden Panther zu hören, so gefühlvoll passte sich die Stimme von Oliver Steller, begleitet von seinen Musikerkollegen, dem rhythmischen Text des vorgetragenen Gedichtes an.

Das Publikum war rundum zufrieden und bedankte sich mit großem Applaus. Das Trio ließ es sich nicht nehmen und gab noch einige Zugaben.

Ein eindrucksvoller musikalischer Lyrikabend, der neugierig auf weitere Auftritte von Oliver Steller mit seinem Trio macht.

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Fotos: Peter Rotheudt

Text: Ursula Hardt
Veröffentlicht: Aachener Zeitung, Kurz notiert, am 25.09.2007


Jazzkonzert mit den Musikern der
Maastrichter Eurocity Jazzband beim Brander Kulturforum

Leider war es mal wieder „für die Jahreszeit zu kühl“, daher war man wohlweislich in die Innenräume der Brander Grundschule ausgewichen. Das konnte aber die prächtige Stimmung der zahlreichen Besucher des Brander Kulturforums beim Jazzkonzert mit den Musikern der Maastrichter Eurocity Jazzband nicht trüben. Nur unterbrochen von kurzen Trinkpausen boten die sechs Musiker aus dem benachbarten Maastricht einem vollauf zufriedenen Publikum ein mit großer Spielfreude vorgetragenes Programm.

Die Maastrichter Eurocity Jazzband ist bekannt für ihren traditionellen Jazz. Sie hat sich vor allem dem New Orleans Jazz und dem Dixieland verschrieben und bietet damit ein reichhaltiges Repertoire mit Ohrwürmern aus der Zeit der Jahrhundertwende (1900-1930).

Bob Schweig am Banjo und Wim Peters am Schlagzeug sorgten für den richtigen Rhythmus.

Roel van Wijk/Trompete, an der Klarinette/Alt-Saxophon Tom Feijen und der Posaunist Jack Wilhelmus sorgten für gefühlvoll-einfallsreiche Improvisationen nebst launigen Einlagen.

Beim Gesang standen Wim Peters und Jack Wilhelmus souverän ihren Mann.

Alles in allem ein rundum unterhaltsamer Abend, für den das Publikum lang anhaltenden Applaus schenkte.

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Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt

 

Drei junge Ausnahmetalente gaben ein Klavierkonzert
beim Brander Kulturforum

Ein begeistertes Publikum verließ nach dem Konzert die Gesamtschule Brand. Die Brüder Tobias, Florian und Felix Koltun aus Baesweiler gaben ein überaus gelungenes Klavierkonzert. Mit Musikstücken von Brubeck, Bach, van Beethoven, Liszt, Mozart, Chopin u. a. zeigten die drei Brüder im Alter von 20, 18 und 15 Jahren ihr ganzes Können sowohl im Solo- als auch beim Duospiel und bekamen von dem erschienenen Publikum den verdienten Applaus. Zum Schluss gab es sogar von den Pianisten eine sechshändige Eigenkomposition als Zugabe.

Schon einmal waren sie vor drei Jahren Gast beim Brander Kulturforum. Sie waren schon damals große Klasse. Jetzt haben sie ihr Können vertieft und man darf gespannt sein, was man noch von ihnen hört. Tobias und Florian wollen Berufsmusiker werden. Sie studieren an der Hochschule für Musik in Köln.

Schon von Kindesbeinen an wuchsen die Jungen mit Klavier und Musik auf. Roswitha Koltun, die Mutter der drei Talente, ist Klavierlehrerin an der Musikhochschule und sie hat für die musikalische Ausbildung ihrer Söhne bestens gesorgt. So stehen im Hause Koltun zwar 4 Klaviere aber kein Fernseher! Die Jungen sind inzwischen mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe. Bei aller Liebe zur Musik – jeder der Brüder spielt auch noch ein zweites Instrument - sind es ganz normale Jungen geblieben, die Fußball lieben, zum Judo gehen oder vor dem Computer sitzen. Florian hat dieses Jahr sein Abitur bestanden und ist als Jungstudent an der Hochschule für Musik in Köln. Dann gibt es auch noch den vierten Bruder, Thomas (24), ebenfalls ein Musiktalent, der aber Jura studiert und nicht als Musiker auftritt. Wahrhaftig eine ungewöhnlich interessante Familie!

Das Brander Kulturforum wünscht allen weiterhin viel Erfolg. Wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt mit ihnen.

 

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Bild 1:
Die guten Geister bei der Vorbereitung des Konzerts in der Gesamtschule


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Bild 2:
Florian und Felix Koltun bei der Probe zum Konzert

Bild 3:
Tobias Koltun

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Bild 4:
Die Gebrüder Koltun
 


Rena Schwarz

Rena Schwarz, eine Kabarettistin mit Herz und viel Humor aber auch zynisch und bissig, war zum zweiten Mal Gast im Brander Kulturforum. Mit ihrem neuen Programm: "Und täglich grüßt der Nachbar" hat sie es verstanden, die wildesten und schrulligsten Zeitgenossen mit Kuriosität vorzustellen. Mit sanftem Spott über menschliche Schwächen, scharf beobachtend und hintersinnig präsentierte sie den Zuschauern sehr treffend Typen, wie wir sie überall finden. Rena Schwarz blickte dabei weit über das Treppengeländer hinaus. Bewundernswert ihre Kondition, mit der sie zwei Stunden schlagfertig immer wieder in neue Rollen schlüpft und die Zuhörer zum Lachen bringt. Mit herzlichem Applaus bedankten sich die Besucher für einen unterhaltsamen Abend.

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Text: Ursula Hardt
Fotos: Peter Rotheudt