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Musik auf höchstem Niveau 20.09.2009 Das Brander Kulturforum hatte aus dem sächsischen Kulturkreis das Kammermusikensemble Percussion Posaune Leipzig zu Gast. Seit über 17 Jahren treten die drei Posaunisten Joachim Gelsdorf, Maxim Koulikov und Marton Palko und der Percussionist Wolfram Dix, in ganz Deutschland auf und begeistern das Publikum. Die vier Leipziger Künstler spielten in einem zweistündigen Programm mit technischer Perfektion wohlklingende alte und neue Musik von Richard Strauss, Wolfram Dix, J.S. Bach, Georges Bizet u. a. Dabei moderierte Joachim Gelsdorf kurzweilig und humorvoll und führte amüsant durchs Programm. Solo beeindruckte der Percussionist mit einer Eigenkomposition und versetzte das staunende Publikum in eine Welt der Töne mit Trommelwirbeln. Eine Begleitgruppe aus dem Publikum unterstützte das Quartett mit Rasseln und Schellen und hatte daran seine helle Freude. Diese ungewöhnliche Musik hätte mehr Zuschauer verdient gehabt, aber das erschienene Publikum war begeistert und spendete reichlich Applaus.
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Ursula Hardt Öcher Nölde 30.08.2009 Zu Gast beim Brander Kulturforum hatten einige Mitglieder des Öcher-Nölde-Ensembles fast ein Heimspiel bei ihrem Auftritt in der Gesamtschule Aachen Brand.. Mit einem Auszug aus ihrem Programm der letzten Spielzeit konnte das zahlreich erschienene Publikum noch einmal herzlich über die vorgetragenen Parodien lachen. Leider war ‚Manni der Huusmeäster’, alias Manfred Savelsberg an diesem Tag verhindert, aber auch die anderen Akteure sorgten für ein ausgezeichnetes Programm. Als echter Höhepunkt bewies wieder Angelika Kutsch ihr unglaublich komisches Talent. Ihr Vortrag über den Besuch bei IKEA war dafür bestens geeignet. Aber auch der von Harald Brammertz zusammen mit Ulla Liermann vorgetragene Beitrag ‚Ich komm gleich auf Sie’, löste Begeisterung beim Publikum aus. Herbert Dejosez, Marlene Savelsberg, Ulla Liermann und Harald Brammertz führten den Zuschauern eine Parodie auf das Leben im Altenheim im Jahre 2069 vor Augen und bekamen dafür viel Beifall. Musikalisch begleitete – wie immer sehr professionell – Willi Becker die Gesangsnummern des Programms und ermunterte mit ein paar ‚Öcher Liedche’ das Publikum zum Mitsingen. Für einen kurzweiligen Abend bedankte sich das Publikum mit herzlichem lang anhaltendem Applaus.
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Ursula Hardt Papa Joe’s Jazzmen mit Dixieland vom Feinsten
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Ursula Hardt/RM Sonnenwarme Sehnsüchte Einen Abend mit einer Kombination aus Lesung und Musik erlebten die Besucher beim Brander Kulturforum. Heiter und besinnlich vorgetragen wurde von der Schauspielerin Eva Weissenböck aus ‚Bittersüße Schokolade’, einem Roman der mexikanischen Schriftstellerin Laura Esquivel, Die Geschichte handelte von Titas Leben und ihrer unglücklichen Liebe zu Pedro. Nach dem Willen ihrer traditionsbewussten Mutter, darf Tita als Letztgeborene der Familie nicht heiraten, sondern muss bis zu deren Tod für ihre Mutter sorgen. Allein beim Kochen kann sie ihre Leidenschaft und Gefühle ausdrücken, so dass beim Essen jeder erlebt, was sie beim Kochen gefühlt hat. Das viel versprechende Wachtelrezept, gewürzt mit Rosenblättern und einer kräftigen Prise Erotik, ließ alle gebannt zuhören. Unterbrochen wurde Eva Weissenböck von ihren beiden Begleiterinnen Nina Schwarz, Gitarre und Katharina Blasel, Violine. Mit ihrer charmant und temperamentvoll vorgetragenen musikalischen Untermalung, ergänzten sich drei charmante Künstlerinnen, die feurig melancholisch u. a. südamerikanische Musik vortrugen. Nach der Pause las Eva Weissenböck eine der fantastischen Geschichten aus dem mittelalterlichen Persien, aus dem Buch „Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen“ von Nizami und zog damit wieder die Zuhörer in ihren Bann. Die Musik von Bartok, Debussy und Ibert lieferten wieder einen harmonischen Rahmen. Mit viel Applaus wurden alle drei Vortragenden belohnt. Text: Ursula Hardt
Klangbild der Posaune Als zu Beginn des Konzertes die tiefen Töne der Renaissanceposaune – auf der Orgelempore gespielt – die Martin Luther Kirche erfüllten, war die Neugier der Besucher auf dieses riesenhafte Instrument geweckt. Aber nicht nur dieser Nachbau – weltweit gibt es davon nur vier Exemplare – auch die weitere Vielfalt der eingesetzten Posaunen erregte das Interesse. Die hilfreichen Erläuterungen zu den Instrumenten führten nicht nur die Welt der Posaune; sondern das gekonnte Spiel auch in die Klangwelt der Posaune ein. Einfühlsames Orgelspiel von Margarethe Wilms und virtuoses Klavierspiel von Reneé Dercks begleiteten die Posaunenklänge. Wer vor dem Konzert das Gefühl hatte, die Posaune sei ein einfaches Instrument, den hat Robert Schlegl von Vielfalt und Schönheit seiner Musik überzeugt.
Text: Hans-Peter Drews Neujahrskonzert 2009 mit helicon
Foto: Peter Rotheudt Alle Jahre wieder… Herzerfrischende fröhliche vorweihnachtliche Stimmung herrschte beim diesjährigen Adventkonzert des Brander Kulturforums. Johannes Konrads mit seinem Vokalensemble ADHOC sorgte mit internationalen vorweihnachtlichen Liedern und von ihm selbst vorgetragenen Texten zum Advent für einen heiter besinnlichen Abend. Obwohl der sechsköpfige Chor sich erst vor kurzer Zeit zum Ensemble zusammengefunden hat, konnten die Sägerinnen und Sänger anspruchsvolle Lieder harmonisch mit geschulten Stimmen vortragen. Die dazu von Johannes Konrads mit viel Mimik gelesenen Gedichte und Texte u. a. von Hanns Dieter Hüsch, „Die Bescherung“ oder Hans Scheibners „Oma Reimer unterm Weihnachtsbaum“ lockerten den festlichen Rahmen auf. An einem deutsch-englischem Weihnachtsgedicht hatten besonders die jugendlichen Besucher ihre Freude. Das erschienene Publikum bedankte sich mit kräftigem Beifall und wünscht ADHOC viel Erfolg bei weiteren Auftritten.
Text: Ursula Hardt Wilhelm Busch -
Sein Leben, Geschichten und Gedichte Mehr als Max und Moritz Der Schriftsteller und Rezitator Gerd Berghofer bereitete den Gästen des Brander Kulturforums einen unterhaltsamen Abend, an dem auch Erwachsene gerne den Geschichten von Wilhelm Busch lauschten. Mit geschulter Stimme und gestenreich vorgetragen, ließ Gerd Berghofer die altbekannten Figuren, wie Max und Moritz sowie das Schicksal der frommen Helene wieder lebendig werden. Durch seine sprachlichen und mimischen Fähigkeiten nahm er die Besucher mit auf eine Reise durch die Fantasiewelt von Wilhelm Busch. Exzellent vorgetragene Verse von einem geschulten Schauspieler machten den Abend zu einem Erlebnis. Man möchte gerne noch mehr von ihm hören. Mit lang anhaltendem Beifall ließ sich Gerd Berghofer noch zu einer Zugabe überreden. Text: Ursula Hardt
Wenn Singen und Zuhören richtig Spaß machen Es war ein vergnüglicher Abend, an dem Annette Nödinger und Ursula Wawroschek dem zahlreich erschienenen Publikum des Brander Kulturforums spritzige Lieder und Chansons zum Thema Liebe servierten. Munter und sehr musikalisch trug Annette Nödinger mal heitere mal schmerzliche Wein- und Liebeslieder vor. Begleitet wurde sie dabei von der immer aufmerksamen und kompetenten Ursula Wawroschek am Klavier. Von Mozart über Schumann und
Mendelssohn-Bartholdy bis zu Weil, Hollaender, O. Strauß und Robert
Stolz, also von der Wiener Klassik bis zum Ufa-Tonflilmschlager zog sich
das Programm.. „Mädchen suchen stets zu naschen“ heißt es in einem der
vier vorgetragenen Mozart-Lieder. Robert Stolzes unverwüstlicher
Operettenschlager „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ sowie Michael
Jarys „Haben sie schon mal im Dunkeln geküsst?“ wurden ebenso spritzig
wie gefühlvoll vorgetragen. Eher grotesk in seiner schlichten Musik- und
Textgestalt wirkte da der schunkelliedhafte Wein-Walzer von Sam Groß.
Mit dem Chanson „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ oder
Robert Stolzes „Männer, Männer, Männer“ ging Annette Nödinger dann auf
vergnügliche Suche durchs Publikum und begeisterte mit
pathetisch-komischen Gebärden und Minen. Gekonnt ergänzte ihre
Begleiterin am Klavier, Ursula Wawroschek, alle Darbietungen des Abends. Wein, 2 Weiber und Gesang (14.9.2008) Text: Ursula Hardt Papa Joe’s Jazzmen mit Dixieland vom Feinsten
Text: Ursula Hardt Konzert mit dem DUO Michels–Tautges am 18.05.2008 Das DUO Michels-Tautges, seit 1994 hochgeschätzt, hat bei zahlreichen Konzertauftritten in Deutschland, Belgien, Niederlanden und Frankreich bereits viel Anerkennung erfahren. Das Brander Kulturforum bedauerte es daher sehr, dass der Einladung in die Gesamtschule Brand nur wenige Zuhörer gefolgt waren. Sylvie Michels, Querflöte, die aus Belgien stammt, ist eine international renommierte Flötistin, die sich in vielen Konzerten im In- und Ausland einen Namen gemacht hat. Mit Eddy Tautges, Klavier, der ebenfalls aus Belgien stammt und nach seinem umfangreichen Klavierstudium ein international bekannter Kammermusiker, Organist und Dirigent diverser Chöre ist, bilden beide ein eingespieltes Team, die mit viel Einfühlungsvermögen eine Harmonie der Töne zaubern. Das dargebotene Konzert, u. a. mit der „Sonate für Flöte und Klavier“ von Poulene sowie „Musik aus der Tierwelt Op. 57a“ von T. Blumer und nach der Pause von Mouquet „La Flûte de Pan“ und von Massenet „Méditation – Melodie aus der Oper Thais“ sowie „Fantasie über den Karneval von Venedig Op.14“ von Génin waren von hohem künstlerischen Niveau vorgetragen. Man hätte sich gewünscht, dass mehr Zuhörer in den Genuss dieser Musik gekommen wären. Text: Ursula Hardt
Djangology - Zigeunerjazz aus
Aachen
Den Zuschauern konnte für diesen Abend gar nichts Besseres passieren!! Das dritte Familienmitglied, Sohn Alex, begleitete die Gruppe am Karton. Auch er überzeugte mit viel Geschick. Der zweite Familienclan war besetzt mit Vater Stephan Zielinski an der Gitarre und Tochter Anna mit der Querflöte, die sicher nicht nur durch ihre überzeugende Begleitung die Blicke auf sich zog. Nach anfänglichen kleinen Unsicherheiten hatte sich die Gruppe eingespielt und spätestens nach den ersten drei Stücken die Herzen der Zuschauer gewonnen. Schön, dass es auch viele Erklärungen zu dem Musiker Django Reinhardt und seiner Musik gab. Alle Musiker der Gruppe Djangology haben sich die Interpretation der wunderbaren Musik von Django Reinhardt auf die Fahne geschrieben, und das machen sie mit viel Kenntnis und Einfühlung in diese Musik aber auch mit Geschick, die komplizierte Grifftechnik umzusetzen. Damit zaubern sie immer wieder neue Melodien aus den Instrumenten, die man sonst mehr als Begleitinstrumente kennt. Dabei sind sie alle keine Berufsmusiker, haben normale Berufe, aber ihr Hobby ist die Musik mit der Gitarre.
Die Zuschauer im vollbesetzten Saal verbreiteten eine gute Stimmung. Schon bis zur Pause war der Funke übergesprungen. Zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus, womit die Musiker noch zu Zugaben freudig bereit waren. Auf eine Wiederholung dieser Veranstaltung würden sich sicher viele freuen – und Anna und Vera dürfen dann auch nicht fehlen! Text: Ursula Hardt Schwungvoller Jahresauftakt mit dem Aachener Kurorchester
Es ist schon eine feste Tradition, das neue Jahr fröhlich und mit bunten Melodien zu begrüßen. Aus diesem Anlass hatte das Brander Kulturforum das Aachener Kurorchester unter der Leitung von Dieter Josef Beissel eingeladen, zu seinem Neujahrskonzert zu spielen. Auf dem Programm standen fast ausschließlich beliebte Wiener Melodien von Johann Strauß. Auch wenn man diese Melodien schon oft gehört hat, versetzen sie die Zuhörer mit ihrer Leichtigkeit und ihrem Schwung in eine fröhliche Stimmung. So herrschte in der voll
besetzten Martin-Luther-Kirche eine gute Stimmung und mit einem Glas
Sekt konnten die Besucher in der Pause auf das neue Jahr anstoßen.
Langanhaltender Beifall animierte die Musiker noch zu einigen Zugaben. Text: Ursula Hardt Adventliches Panflötenkonzert in der Erlöserkirche
Für zwei Stunden konnten sich die Besucher beim Adventskonzert des Brander Kulturforums in der voll besetzten Erlöserkirche dem Zauber der Panflötenmusik hingeben. Der Rumäne Ion Malcoci, ein Perfektionist auf der Panflöte, begeisterte mit unglaublicher Geschicklichkeit sein Publikum. Begleitet wurde er von seinem Partner Gabriel Dorin, abwechselnd an der wunderbaren Orgel der Erlöserkirche und auf der Geige. Ion Malcoci, ein Schüler des berühmten Gheorghe Zamfir, zauberte mit diesem schwierigen Instrument mal melancholische mal wilde Klänge hervor. In atemberaubender Geschwindigkeit glitten seine Lippen über die großen und kleinen Instrumente. Das dargebotene Repertoire reichte von rumänischen Volksweisen über Weihnachtslieder aus Deutschland und Rumänien bis zu klassischen Stücken von Paganini, Chopin und Schubert. Die liebliche „Träumerei“ von Schumann ging unter die Haut und verursachte manchem Zuhörer Gänsehaut. Diese Ausnahmemusiker haben ihre Zuhörer verzaubert. Mit stehendem Applaus wurden sie um Zugabe gebeten und mit dem Ave Maria von Schubert wurde das Publikum so recht auf die Adventszeit eingestimmt.
Text: Ursula Hardt Öcher Nölde fast privat Die Öcher Nölde präsentierten Auszüge aus
ihrem Programm der letzten Jahre. Seit ihrer Gründung vor 10 Jahren sind
die beiden Akteure der Öcher Nölde Angelika Kutsch, Manfred Savelsberg
sowie der Nachwuchs Pia und Sarah Kutsch außerplanmäßig beim Brander
Kulturforum aufgetreten. Zusammen mit den anderen Akteuren treten sie
sonst nur in der Nachkarnevalszeit im großen Rahmen auf. Als echter Knaller erwies
sich Angelika Kutsch mit der Parodie auf einen Einkaufsmorgen „bei der
Aldi“, wo sie ihre Erfahrungen mit den Rentnern zum Besten gab. Ebenso
energiegeladen schildert sie einen gemütlichen Urlaubstag zu Hause, an
dem sie aber ständig gestört wird. Aber auch Manfred Savelsberg als
„Manni der Huusmeäster“ versteht es, messerscharf von seinen Erfahrungen
mit „seinem Chef, dem Jürgen“ und den Begebenheiten in der
Stadtverwaltung zu berichten. Immer pointiert und spitz aber niemals
verletzend. Ja und von dem „Öcher an sich“ gab es ebenfalls viel zu
erfahren, was zum herzlichen Lachen animierte. Mit dabei waren auch die Nachwuchsnölden
Pia und Sarah Kutsch, die kindlich leicht eine Kostprobe ihres Könnens
in Öcher Mundart vortrugen. Sie haben ihr Talent wahrhaftig mit der
Muttermilch bekommen und sind schon heute kleine Profis auf der Bühne.
Alle musikalischen Einlagen wurden professionell von Willi Becker auf
dem Harmonium begleitet.
Text: Ursula Hardt Oliver Steller,
Oliver Steller, ein Meisterschüler des bekannten Lutz Görner war mit seinem Programm: Rilke "Zwischen den Sternen - Gedichte, Briefe, Leben", Gast beim Brander Kulturforum. Eindrucksvoll lebendig
und mitunter humorvoll zeichnete Oliver Steller das unruhige Leben des
Dichters Rainer Maria Rilke mit all seinen Stationen nach, die Prager
Zeit, der Aufenthalt in Paris als Privatsekretär von Auguste Rodin, die
Russlandreisen sowie die Zeit im Walliser Turm. Seine eindrucksvolle
Stimme, musikalisch begleitet von seiner Gitarre faszinierte die
Zuhörer. Eine fantastische Saxophonbegleitung mit Bernd Winterschladen
und am Kontrabass Dietmar Fuhr machten das Zuhören spannend. So
herrschte eine andächtige Stille in der Martin-Luther-Kirche. Beim
Vortrag des wohl bekanntesten Gedichtes von Rilke „Der Panther“ glaubte
man den gefangenen und hinter Gittern hin und her laufenden Panther zu
hören, so gefühlvoll passte sich die Stimme von Oliver Steller,
begleitet von seinen Musikerkollegen, dem rhythmischen Text des
vorgetragenen Gedichtes an. Das Publikum war rundum
zufrieden und bedankte sich mit großem Applaus. Das Trio ließ es sich
nicht nehmen und gab noch einige Zugaben.
Jazzkonzert mit den Musikern der Leider war es mal wieder „für die Jahreszeit
zu kühl“, daher war man wohlweislich in die Innenräume der Brander
Grundschule ausgewichen. Das konnte aber die prächtige Stimmung der
zahlreichen Besucher des Brander Kulturforums beim Jazzkonzert mit den
Musikern der Maastrichter Eurocity Jazzband nicht trüben. Nur
unterbrochen von kurzen Trinkpausen boten die sechs Musiker aus dem
benachbarten Maastricht einem vollauf zufriedenen Publikum ein mit
großer Spielfreude vorgetragenes Programm. Die Maastrichter Eurocity Jazzband ist bekannt für ihren
traditionellen Jazz. Sie hat sich vor allem dem New Orleans Jazz und dem
Dixieland verschrieben und bietet damit ein reichhaltiges Repertoire mit
Ohrwürmern aus der Zeit der Jahrhundertwende (1900-1930). Bob Schweig am Banjo und Wim Peters am Schlagzeug sorgten für den richtigen Rhythmus. Roel van Wijk/Trompete, an der Klarinette/Alt-Saxophon Tom Feijen und der Posaunist Jack Wilhelmus sorgten für gefühlvoll-einfallsreiche Improvisationen nebst launigen Einlagen. Beim Gesang standen Wim Peters und Jack Wilhelmus souverän ihren Mann. Alles in allem ein rundum unterhaltsamer Abend, für den das Publikum lang anhaltenden Applaus schenkte.
Text: Ursula Hardt
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